Klimawandel und lokale Baumarten

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Der Klimawandel hat viele Nebeneffekte. Man denke nur an den steigenden Meeresspiegel, die globale Erwärmung und die Verschmutzung des Lebensumfelds. Wir als Menschen sind davon betroffen. Wir können uns jedoch gut an die veränderte Situation anpassen. Wir erforschen die negativen Auswirkungen. Wir können den Anstieg des Meeresspiegels durch Dämme, Brücken und Deiche relativieren. Ein anderes Beispiel ist der Einbau von Rußfiltern in den Auspuff eines Autos, um dessen Emissionen zu verringern. Leider ist die Anpassung bei Tieren und Pflanzen schwieriger. Sie haben nicht das Wissen wie wir, um sich vor negativen Auswirkungen zu schützen. Bäume wie ein Palme leiden unter den steigenden Temperaturen.

Zerbrechliche Bäume

Palmen sind empfindlich. Sie können Trockenheit gut vertragen, da sie dort stehen, wo wenig Wasser zur Verfügung steht und die Luftfeuchtigkeit gering ist. Allerdings gibt es hier eine Grenze. Bei zu wenig Wasser und zu hohen Temperaturen können die Palmen nicht mehr optimal wachsen. Die Folge ist, dass die Blätter absterben und ausfallen. Mit steigenden Temperaturen und zunehmender Trockenheit wird dies immer häufiger der Fall sein. Dasselbe gilt für die Ölweide, deren Lebensraum sich mit dem der Palme überschneidet. Außerdem wird weniger Grundwasser für diese Bäume zur Verfügung stehen.

Lösungen

Es gibt Methoden, um empfindliche Bäume vor den Auswirkungen des Klimawandels zu schützen. Sie können an Bewässerung denken. Dazu wird ein ausgeklügeltes System unter der Erde gebaut, das eine ausreichende Wasserversorgung gewährleistet. Es ist auch wichtig, nicht zu viele Bäume an einem Ort zu pflanzen, da sonst der Boden ausgelaugt wird. Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Baumbestand an einen Ort umzusiedeln, an dem der Baum gut leben kann. Das würde zum Beispiel Palmen in Nordeuropa bedeuten. Ein zusätzlicher Bonus: Das gibt sicherlich ein tropisches Bild ab!